Bob Spring & The Calling Sirens

Support: Raphael Schneider

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4 min. Lesezeit
Besser hätte der „Tag der Arbeit“ am 1. Mai nicht enden können als mit dem Konzert von Bob Spring & The Calling Sirens im Kulturkarussell Stäfa anlässlich dessen Programm „Frei Takt“.

Spätestens beim Betreten der Lokalität, war das nass-kalte, trübe Wetter vergessen. Das Ambiente hätte nicht besser sein können, die Bistro-Tische und Sitzmöglichkeiten vor der Bühne reichten jedoch längst nicht für alle Besucher und waren somit schnell besetzt. Die restlichen Gäste verteilten sich im Saal, was jedoch kein Problem war, zumal man von jedem Standplatz einen perfekten Blick auf die leicht erhöhte Bühne hatte.

Eröffnet wurde der Abend mit dem ortsansässigen Sing- and Songwirter Raphael Schneider und seiner Band. Dieser schaffte es in wenigen Minuten, dass die Gespräche im Saal verstummten und allen dem talentierten Gitarristen ihre Aufmerksamkeit schenkten. Abschluss seines knapp 30 minütigen Sets war ein instrumentales Stück bei dem der gelernte Gitarrenlehrer schon beinahe Mark Knopfler-mässig seine Fender E-Gitarre bearbeitete.

Um kurz nach Neun Uhr heiss es dann: „Lady’s and Gentlemen; Bob Spring and The Calling Sirens“. Unter Applaus und gespannten Blicken des Publikums betraten die fünf Herren die Bühne. Bob griff zu seiner Gitarre und sie legte los mit ihrem ersten Song. Und wie schon bei früheren Konzerten der Künstler, schnell machte sich diese spezielle magische Atmosphäre im Saal breit. Man muss es einfach selber erlebt haben, dieser abwechslungsreiche Musikstil, welcher sich zwischen Country, Folk- und Boogie-Blues bewegt, dazu die einzigartige Stimme von Bob Spring welche das ganze noch zusätzlich verstärkt und untermalt.
Wer Bob kennt weiss auch, der gebürtige Zuger ist kein Mann der grossen Worte, seine Botschaften richtet er in Form und Interpretationen seiner Songs aus. Doch nicht nur seine facettenreiche Stimme fesselten die Zuschauer an diesem Abend. Auch die Spieleinlagen von Guido Kälin’s Steel-Gitarre oder die abwechslungsreiche Verwendung von Kontrabass und E-Bass durch den Bassisten Michel Lehner waren Anlass genug, dass die Gäste mal nicht auf ihren Handys rumspielten oder sich untereinander die neusten News erzählten. Der Blick ins Publikum betätigte, dass Bob Spring & The Calling Sirens ihre Gäste mit ihrer Musik restlos begeisterten.
Die knapp zwei Stunden Spielzeit vergingen wie im Fluge und die Zuschauer war begeistert von der Abwechslung und Interpretation der gespielten Stücke. Kurz vor elf Uhr spielte die Band den letzten Song und gingen anschliessend von der Bühne. Doch für die Zuhörer war der Abend noch nicht vorbei, mit „Zugabe“-Rufen und unter tosendem Applaus forderten sie die Band zurück auf die Bühne, welche dem Wunsch folgten und für zwei weitere Stücke hinter ihren Instrumenten Platz nahmen. Doch bei einem solch gelungenen Abend reicht dies den Gästen noch bei weitem nicht und forderten eine weitere Zugabe, die sie in Form von „Five Dollars“ bekamen, bevor Bob die Gästen dann endgültig in die kühle und dunkle Freitagnacht entliess.

Doch auch nach anderthalb Stunden Bühnenshow; Bob Spring und The Calling Sirens, nahmen sich nach dem Konzert ausgiebig Zeit für Ihre Besucher und schrieben Autogramme oder standen für Small-talk zur Verfügung. Dieser „Tag der Arbeit“ war somit eine perfekte Auszeit für alle Beteiligten. Man genoss einfach die Musik, die Gespräche und nicht zuletzt das Ambiente – Ein perfekter Start in bevorstehende Wochenende.

Raphael Schneider

(All Photos: artBLVD21)

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